Das hohe, kühle Hallengebäude hallte wider von den schnellen Schritten der Frau im weißen Hemd. Als sie ihren Mann erreichte, bemerkte sie sofort den stapelweisen Papierkram in seinen Händen und seinen panischen Blick.
«Was sind das für Papiere?», fragte sie mit stirnrunzelnder Besorgnis.
Er versuchte hastig, die Dokumente unter seiner Jacke zu verbergen. «Etwas, das du niemals erfahren solltest», entgegnete er mit brüchiger Stimme.
Doch es war zu spät. Sie griff nach den Blättern und las die offiziellen Zeilen mit dem Amtssiegel. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen. «Das Haus wurde auf mich übertragen?», stammelte sie ungläubig.
Der Mann senkte den Blick, gequält von Schuldgefühlen. «Deine Mutter verlangte, dass ich alles zurückgebe…»
«Was hast du getan?», flüsterte sie erschüttert, während sie die verheerende Wahrheit auf den offiziellen Dokumenten Schwarz auf Weiß vor sich sah. Jahrelange Täuschung löste sich in wenigen Sekunden auf.
Ehe er antworten konnte, ertönten schwere Schritte im Korridor. Zwei Ermittler im Anzug näherten sich mit entschiedenem Blick. Die Zeit des Verschleierns war vorbei; die Gerechtigkeit hatte das Versteckspiel endlich eingeholt.